Babynest

 

Die Babynest-Patenschaft
Unter den 630 Kindern des Shishu Mandir befinden sich etwa 15 Säuglinge von
wenigen Tagen bis zu zwei Jahren, die im Shishu-Heim zur Adoption abgegeben
worden sind. Wir haben diese Abteilung „Babynest“ genannt, weil die Kleinen dort
mit viel Nestwärme umgeben werden.
Die Versorgung dieser Kinder ist im Vergleich zu unseren anderen Kindern sehr
teuer, weil sie rund um die Uhr versorgt werden müssen und häufig auch lange
Krankenhausaufenthalte benötigen, was große Summen verschlingt.
Wir haben deshalb ein neues Projekt ins Leben gerufen, eben die Babynest-
Patenschaft. Sie übernehmen damit nicht eine Patenschaft für ein einzelnes Kind,
sondern für die gesamte Säuglingsstation.
Da der indische Staat viele Formalitäten verlangt, haben die meisten Kinderheime in  Indien ihre Adoptionstätigkeit aufgegeben, sodass diese Kinder keine
Überlebenschance haben.
Shishu Mandir ist eine der wenigen Adoptionsstellen im Land, die sich dieser Aufgabe noch annehmen. Denn wir meinen: Jedes Kind soll wachsen und gedeihen!


Wie funktioniert eine Patenschaft fürs Babynest?
Sie zahlen 25 Euro (oder einen anderen Betrag) im Monat. Dafür erhalten Sie
halbjährlich einen Bericht und Fotos von den Kindern und jährlich eine
Spendenquittung. Sie können sicher sein, dass Ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird.
Sie erfahren viel aus dem Alltag der Kinder, lesen über ihre Schicksale und wie sie
sich unter der Rund-um-die-Uhr-Fürsorge im Babynest entwickeln. Sie nehmen
Anteil an den oftmals traurigen Umständen der leiblichen Mütter und freuen sich mit uns, wenn die Babys am Ende glücklich vermittelt sind.


Das Baby Keshika
Die Familie von Keshika hatte bereits drei Mädchen und keinen Jungen. Deshalb
drohte der Vater des Kindes der Mutter, unter keinen Umständen wieder mit einem Mädchen nach Hause zu kommen. Glücklicherweise bekam sie Zwillinge und sogar einen kleinen Jungen. So behielt sie den Jungen und gab Keshika zur Adoption frei, womit der Zuammenhalt der Familie und Keshikas Leben gerettet wurden.


Weniger Glück hatte Kusuma.
Sie kam mit zwei Tagen zu uns und wog 2450 g, ein für indische Kinder der armen Bevölkerung übliches Gewicht. Abgesehen von einer Neugeborenengelbsucht hatte
sie keinerlei Probleme. Da ein Arzt den Verdacht auf eine Magenerkrankung hatte,
wurde ein entsprechender Test durchgeführt, der jedoch völlig normal ausfiel.
Trotzdem verlangte die oberste Adoptionsbehörde, den Test wiederholt durchführen zu lassen. Das Kind ist inzwischen über ein Jahr alt, hat sich altersentsprechend entwickelt und weist keinerlei Krankheitssymptome auf. Doch die indische Regierung gibt das Kind nicht zur Adoption frei. Wir sind verzweifelt.
Und zum Schluss noch ein freudiges Ereignis: Shreyas war mit einem schweren
Herzfehler zur Welt gekommen und musste bereits in den ersten Lebenswochen eine Notoperation überstehen und später noch einmal eine weitere Herzoperation.
Das waren kostspielige Behandlungen, ohne die der Kleine keine Überlebenschance gehabt hätte. Inzwischen ist er glücklich in seiner neuen Familie in den USA angekommen! Mit eineinhalb Jahren war er eins der ältesten Kinder im Babynest, und alle waren traurig und froh zugleich, dass Shreyas nun ein neues Zuhause gefunden hat.


Unsere Bitte: Werden Sie Pate im Babynest-Projekt des Shishu! Sie schenken damit vielen kleinen Kindern das Leben.
Ansprechpartner: Silke Wesselmann babynest@shishu-mandir.de

 

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